Shah Rukh Khan präsentiert sich vor und hinter der Kamera gerne mal als machohaft-cooler Typ und sucht sich häufig auch immer genau die Rollen aus, die vor Testosteron nur so strotzen. Auch in seinem aktuellen Film „Raees“ spielt Khan wieder einen knallharten Gangster, der im Indien der 80er Jahre mit illegalen Gütern das Geschäft seines Lebens macht, dabei allerdings zum Gejagten der Polizei wird.

Doch obwohl, oder gerade weil SRK der Inbegriff von Männlichkeit ist, kommt er in seinem Privatleben mit Frauen besser zurecht als mit Männern. Dies, so erklärte er der Times of India, läge vor allem daran, dass sein Vater schon sehr früh gestorben ist. Großgezogen wurde Khan deshalb von seiner Mutter, die ihrerseits wiederum vier Schwestern hatte. Auch Khans Großvater starb früh, sodass er in seiner Kindheit und Jugend die meiste Zeit nur von Frauen umgeben war und ohne familiäre männliche Vorbilder aufwuchs. Mit seiner Frau und Tochter kamen später dann noch mehr Frauen in sein Leben. Doch SRK scheint dies zu mögen und gesteht gegenüber der Times of India sogar: „Ehrlich gesagt komme ich mit Frauen besser klar als mit Männern, ihre Gegenwart erfreut mich mehr, als die von Männern.“

Auch in „Raees“ hat SRKs Figur ein besseres Verhältnis zu Frauen als zu Männern. Während andere Männer ihn verfolgen und festnehmen wollen, erhält er von den Frauen Hilfe und Unterstützung. Khan und sein Charakter Raees haben also augenscheinlich einiges gemeinsam. Dies fiel Shah Rukh Khan allerdings erst im Verlauf des Drehs auf: „Zuerst habe ich diesen Aspekt gar nicht realisiert, aber mit der Zeit wurde mit klar, dass die Frauen einen sehr großen Einfluss auf meine Figur haben und Raees Charakter formen.“

„Raees“ wird am 2. Februar 2017 in den deutschen Kinos anlaufen.