Impfschutz

Vorschriften

Bei der direkten Einreise aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben.

Bei einem vorigen Aufenthalt in einem Gelbfieber-Endemie-Gebiet wird bei der Einreise der Nachweis einer Gelbfieber-Impfung verlangt.

Bei der Einreise aus einem der folgenden Länder muss eine orale Polio-Impfung nachgewiesen werden: Afghanistan, Äthiopien, Kenia, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien. Diese muss mindestens sechs Wochen vor der Einreise erfolgen und gilt für ein Jahr. Transitreisende und Ausländer, die in den o.g. Ländern leben, sind von der Regelung ausgenommen.

Empfehlungen

Generell werden Standardimpfungen nach dem deutschen Impfpass empfohlen. Speziell sollte der Impfschutz gegen Hepatitis A und B, Typhus, Cholera, Japanenzephalitis, Polio und Tetanus bestehen. Je nach Reisebedingungen können weitere Impfungen empfehlenswert sein.

Auch Vorbeugungsmaßnahmen gegen Malaria sind anzuraten, insbesondere, wenn Du in heiße und feuchte Gebiete reist. Das höchste Malariarisiko besteht in ländlichen Regionen kurz nach Regenperioden. Der Monsunregen zieht zwischen Mai / Juni und Oktober/ November von Südwesten nach Nordosten und dauert jeweils drei bis vier Monate. Im Süden gibt es meist eine zweite Regenzeit zwischen Oktober und Dezember. Nach dem Monsun kommt es regelmäßig auch zu Ausbrüchen in Großstädten.
Zur Vorbeugung sind Moskitonetze und insektenabweisende Repellenten ratsam, reichen aber nicht immer aus. Besonders in den Abend- und Nachtstunden sollte man sich in mückengeschützten Räumen aufhalten. Beim Aufenthalt im Freien, sollte man zu später Stunde körperbedeckende Kleidung tragen und insektenabweisende Mittel an allen unbedeckten Hautstellen anwenden. Wende Dich am besten vor der Abreise an Deinen Arzt oder Apotheker, um Dir ein Anti-Malaria-Medikament zur Notfallbehandlung verschreiben zu lassen.

Es empfiehlt sich vier bis sechs Wochen vor der Reise einen reisemedizinisch erfahrenen Arzt aufzusuchen und sich zum Thema Impfung, Krankheitsvorbeugung und Ernährung beraten zu lassen.

Des Weiteren solltest Du für alle Notfälle eine Reiseapotheke dabei haben, die Verbandszeug, Desinfektionsmittel, eine Einwegspritze, einfache Schmerz- und Erkältungsmittel sowie Mittel gegen Magen-Darm-Störungen enthält. Generell gibt es in Indien gute Ärzte mit englischen Sprachkenntnissen, insbesondere in Privatkliniken. Denke daran, vor der Abreise eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen. Bedenke dabei auch, dass ein unfall- oder krankheitsbedingter Rücktransport nach Deutschland nur durch private Krankenversicherungen abgedeckt wird. Lass dich außerdem von Deinem Arzt oder Apotheker über eine CRM travel.CARD informieren, die im Notfall den behandelnden Arzt im Ausland über vorliegende Krankheiten, Allergien, etc. informiert.

Essen und Trinken

Insbesondere in den ersten Tagen Deines Aufenthalts solltest Du auf Deine Ernährung achten. Zur Eingewöhnung sollte man darauf achten in guten bzw. sauberen Restaurants durchgekochte Gerichte zu essen. Es empfiehlt sich auf das gefilterte Wasser in Restaurants und Hotels zu verzichten und stattdessen Mineralwasser aus originalverschlossenen Flaschen zum Trinken und Zähne putzen zu verwenden. Hierbei gilt: Viel trinken, um Dehydration in heißen Gegenden zu vermeiden! Salzreiche Speisen helfen gegen Mineralverlust. Achte außerdem auf persönliche Hygiene (Hände waschen). Nach ein paar Tagen kannst Du etwas großzügiger sein und auch geschältes Obst und Gemüse zu Dir nehmen.

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