„Pump Up the Bhangra The Sound of Asian Britain“ – eine Kunst-Doku von dem DJ Bobby Friction – zelibriert den Weg junger britischer Asiaten, die durch Bhangra Musik in den letzten dreißig Jahren ihre Stimme und ihre Identität finden konnten.
Der Film erzählt die Geschichte, wie sich eine simple Volkstradition von den Weizenfeldern Nordindiens in den 80er Jahren in eine einzigartige britische Club-Musik verwandeln und einige mainstream Darbietungen des Vereinigten Königreichs überbieten konnte.

Kassettenbänder, Corner Shops, glitzrig bekleidete Musiker, Teenager, die die Schule schwänzen, um auf geheime Gigs am hellichten Tag zu schleichen – generationenübergreifende kulturelle Zusammenstöße: Diese Underground-Szene wurde unter den Asiaten so bekannt wie Wham und Culture Club unter dem Massenpublikum.

Bobby Friction wuchs mit Bhangra Musik auf: Im Wohnzimmer zu den Platten seiner Eltern tanzen und als Teenager die inoffiziellen Gigs besuchen. Seine Geschichte spiegelt wider, wie tausende britische Asiaten aus der zweiten Generation durch die Bhangra Musik mit ihrer Herkunft in Einklang gelangen und ihren Platz in Großbritannien finden konnten.

 

Der Film verfolgt die Geburt von Bhangra Musik inmitten der frühen Einwanderer von Punjabi ins westliche Mittelengland. Er zeigt die Entstehung der sogenannten Underground-Szene, das wachsende Selbstbewusstsein der Asiaten aus der zweiten Einwanderergeneration und schlussendlich den Triumph und das Crossover der Bhangra Musik zum Massenpublikum: Die Bhangra Musik wird zur globalen Hymne als Jay-Z einen Remix erstellt und einen Punjabi Volkslied mit Hip-Hop-Beats abmischt.

Auch heutzutage befindet sich die Bhangra Musik im Herzen der britischen Punjabi Community. Obwohl die heutigen jungen Bhangra Fans – im Gegensatz zu den Immigranten aus der ersten Generation – in einer ganz anderen Welt leben, bleiben sie mit der Musik – und dadurch auch mit ihren Wurzeln – leidentschaftlich verbunden.

Schaut in den Film rein!