Ankita wollte schon immer Pilotin werden. Doch als Frau in Indien hatte sie es mit diesem Traum nicht leicht.

“When I told my parents I wanted to become a pilot, my dad was unsure because the course in the US was 25 lacs — but…

Gepostet von Humans of Bombay am Dienstag, 28. August 2018

Nachdem sie ihren Vater dazu überreden konnte, eine Kredit für ihre Ausbildung aufzunehmen, begann sie diese. Danach trat aber schnell Ernüchterung ein, denn ganze 2 Jahre fand Ankita keine Anstellung. Auch in der Familie fand sie nun keinen Zuspruch mehr. „Du hast zu viel Geld für die Ausbildung eines Mädchens hinausgeworfen“: Das war ein Satz, den sich das Mädchen und ihre Eltern oft anhören mussten und selbst ihre Eltern verloren irgendwann die Hoffnung. Ankita aber versuchte es weiter. Erst bei ihrem 5. Versuch, einen Job als Flugbegleiterin zu bekommen, hatte sie Erfolg und war international unterwegs. Aber Pilotin war sie noch immer nicht.

Ankita wollte mehr und entschloss sich daher, sich als Bodenpersonal einzutragen, um die 5 restlichen Prüfungen abzulegen, die sie noch brauchte, um endlich Pilotin zu sein. Doch das war mit 12 Stunden Schichten und einer Menge an Lernstoff verbunden. Sie war sich unsicher, wie sie so mit ihren Konkurrenten mithalten sollte, die den ganzen Tag zum lernen hatten. Doch Ankita nutzte jede Minute ihres Tages und lernt in Zügen, Bussen, Badezimmern und während des Essens. Während des Wartens auf ihre Ergebnisse, verloren ihre Eltern die Hoffnung und suchten bereits Heiratskandidatin für die junge, ehrgeizige Frau. Am Ende, siehe da, konnte sich Ankita Jahrgangsbeste Indiens nennen erhaschte eine der 2 Positionen als Pilot, die jährlich vergeben werden.

Nach 7 harten Jahren trug Ankita endlich ihre Piloten-Uniform und war stolz auf alles, was sie erreicht hat. Sie ist wirklich ein Vorbild für junge Frauen und zeigt uns, dass man alles erreichen kann, wenn man es nur strak genug möchte und dafür kämpft.

Gepostet von Humans of Bombay am Dienstag, 28. August 2018