Im November 2019 ist es wieder soweit: Das „New Generations – Independent Indian Film Festival“ bringt zum insgesamt 11. Mal aktuelle indischen Kinohighlights nach Frankfurt und in der „New Generations – Independent Indian Filmnight“ auch nach Köln.

Zwischen dem 1. und 3. November 2019 zeigen das Kino Orfeos Erben (in Frankfurt) und am 8. November der Filmclub 813 (in Köln) eine Auswahl hochwertiger und preisgekrönter Produktionen aus Südasien, darunter auch etliche Deutschlandpremieren, alles begleitet von internationalen Gästen.

"Bulbul Can Sing" - New Generations Independent Indian Film Festival

„Bulbul Can Sing“ – New Generations Independent Indian Film Festival

So gibt es am ersten Festival-Tag beispielsweise den, vom indischen National Film Award 2019 als Best Assamese Film ausgezeichneten Spielfilm „Bulbul Can Sing“ zu sehen. Er erzählt die bewegende Geschichte eines jungen Mädchens namens Bulbul (gespielt von Arnali Das) auf der Suche nach der eigenen Identität. Erstmals gezeigt wurde der Film erstmals bei dem Toronto International Film Festival 2018 in der Sektion Contemporary World Cinema und erhielt dort bereits großen Zuspruch.

"The Sweet Requiem" directed and produced by Ritu Sarin and Tenzing Sonam of White Crane Films,<br /> Photo by: PABLO BARTHOLOMEW<br /> Photo by: PABLO BARTHOLOMEW<br /> Photo credit: PABLO BARTHOLOMEW<br /> All rights reserved.

„The Sweet Requiem“ All photos by Pablo Bartholomew

Aber auch der Film „The Sweet Requiem“ zeigt mit eindrucksvollen und auch sehr emotionalen Bildern das Leben einer jungen Exil-Tibeterin in Neu-Delhi, die immer mehr von den Erinnerungen an ihre dramatische Flucht aus Tibet eingeholt wird. Ausgestrahlt wird der Film am letzten Festivaltag (Sonntag) um 17:30.

"Peranbu" -New Generations Independent Indian Film Festival

„Peranbu“ -New Generations Independent Indian Film Festival

Persönlich vorgestellt vom tamilischen Regisseur Ram wird der Film „Peranbu“ am Samstag um 20:00 Uhr. Inhalt des Films ist das Leben einer Familie, vordergründig eines Vaters, der versucht mit der starken Behinderung seiner pubertierenden Tochter Paapa zurecht zu kommen. Ein Film, der nicht nur eine herzzereißende Familiengeschichte erzählt, sondern ein vor allem in Südindien tabuisiertes Thema behandelt.

"Women's Voice - India's Choice" New Generations Independent Indian Film Festival

„Women’s Voice – India’s Choice“ New Generations Independent Indian Film Festival

Auch der Dokumentarfilm „Women’s Voice – India’s Choice“ des Regisseur Shammi Singh, der ebenfalls persönlich am Festival teilnehmen wird, behandelt ein Thema, welches schon seit längerer Zeit, auch im internationalen Kontext, immer mehr Beachtung findet. Was bedeutet es eigentlich Frau zu sein? Was bedeutet es eigentlich Frau in Indien zu sein? Was ist heute anders im Vergleich zu früher und wie soll die Zukunft für indische Frauen aussehen? Diesen Fragen geht der junge Regisseur Singh, der übrigens in dem deutschen Städtchen Ditzingen aufgewachsen ist, in besonders anschaulicher und interessanter Weise nach – mit einem ermutigenden Ergebnis. Gezeigt wird der Film am Sonntag um 16:00 Uhr.

Weitere Informationen zu den Filmen und zum Festival gibt es auf der Festival-Homepage sowie auf der Facebook-Seite.

Das Programmheft für 2019 kann man sich außerdem hier herunterladen.

Gefördert wird das Festival durch Hessenfilm und Medien, Kulturamt der Stadt Frankfurt und Amt für Multikulturelle Angelegenheiten Frankfurt, Medienpartner: Indien aktuell