Vom 11. bis zum 24. Juli ist es wieder soweit; die IndoGerman Filmweek lockt zum 7. Mal (seit 2013) indische Filmliebhaber aus dem ganzen Land ins Babylon Kino am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin-Mitte.

Mit über 35 gezeigten Filmen, von denen 17 Deutschland- und sechs Berlin Premieren sind, ist es auch dieses Jahr wieder eines der größten indischen Filmfestivals in Deutschland. Unter dem Motto „Indiens Gesellschaft im Wandel“ soll es dieses Mal vor allem um Themen rund um den wirtschaftlichen Aufstieg Indiens und seine Folgen gehen.

So erklärt der Festivalleiter Stephan Ottenbruch: „In unserer 7. Festivalausgabe beschäftigen sich viele der Filme mit dem gesellschaftlichen Wandel in Indien mit Themen wie Gleichbehandlung von Minderheiten und Bekämpfung von Korruption. Die Bandbreite der Filme reicht von großartig fotografierten und fast meditativ anmutenden Filmen wie „Namdev Bhau – In the Search of Silence“ bis hin zu Bollywood-Entertainern wie „Super 30“ mit Bollywood Star Hritik Roshan“

Eröffnet wird das Festival von niemand geringerem als der indischen Botschafterin Mrs. Mukta Dutta Tomar. Außerdem werden u.a. der Schauspieler und Produzent Sandip Kulkarni, Regisseur Mahendra Teredesai (beide: Dombivali Return) sowie Produzent Jitendra Mishra (The Last Color) erwartet.
Als ersten Film gibt es am 11. Juli „Dombivali Return„, die Fortsetzung des Kassenschlagers „Dombivali Fast“ (2005),  zu sehen. Die Storyline des Films; Ein in Dombivali, einem Vorort im Norden Mumbais lebender Fotograf namens Anant Velankar (gespielt von Sandip Kulkarni), der sich durch ein heikles Foto in einen gefährlichen Politikmachtkampf verstrickt. Eine spannende Mischung aus Echtzeit-Thriller und Drama, sowie ein interessanter Einblick in das vielbeschäftigte Treiben der indischen Mittelschicht.

Dombivali Return via IndoGerman Filmweek

Dombivali Return via IndoGerman Filmweek

„Dombivali Return“ gehört mit seiner Orginalsprache außerdem zu einer der größten Filmindustrien Indiens; dem berühmten Marathi Cinema.
Zum Marathi Cinema (z.dt. Marathi Kino) zählen Filme, die in der Sprache des indischen Bundesstaates Maharashtra produziert wurden. Das Marthi Cinema zählt heute als die Pionier-Filmindustrie Indiens. Aber auch Produktionen aus anderen Regionen Indiens sind bei der IndoGerman Filmweek vertreten. So sind auch Filme in den Sprachen Bengali, Kannada, Tamil und „Malayalam“ im Kinoprogramm vertreten.

Aqsa Siddique as Choti in The Last Color via IndoGerman Filmweek

Aqsa Siddique as Choti in The Last Color via IndoGerman Filmweek

Ein weiteres Highlight des Festivals, neben der Bollywood Neuerscheinung „Super 30“ mit Superstar Hrithik Roshan, ist die Vorstellung des Films „The Last Color“ am Sonntag (14.07.2019) durch den Regisseur und indischen Sterne-Koch Vikas Khanna. Mit „The Last Color“ feiert Khanna sein Regisseur Debüt und veröffentlicht einen Film, der sich in sehr ehrlicher und berührender Weise mit den Außenseitern der indischen Gesellschaft auseinandersetzt. Es gehe um aktuelle Fragen bezüglich Ungerechtigkeit und Ungleich-Behandlung, heißt es in einem Statement. In den Hauptrollen spielen Aqsa Siddique (Choti) und Neena Gupta (Noor).

Vikas Khanna Director The Last Color via IndoGerman Filmweek

Vikas Khanna Director The Last Color via IndoGerman Filmweek

 

Nach der Filmvorführung ist eine Live-Kochshow angesetzt, bei der Khanna dem Publikum die indische und vor allem vegetarische Küche näher bringen will. Probierportionen für das Publikum sind ebenfalls eingeplant.

Wer sich also nicht nur von einzigartigen indischen Filmen verzaubern und inspirieren, sondern sich auch kulinarisch verwöhnen lassen möchte, der sollte definitiv einen Besuch in Berlin in Erwägung ziehen.

 

 

Die Kosten für die Festival-Tickets betragen 50 Euro, wer das Event mit Vikas Khanna am 14. Juli mitmachen möchte, der zahlt 60 Euro.

Finden kann man die Tickets unter Infos: www.babylonberlin.eu/programm/festivals/indogerman-filmweek
Für weitere Information zum Event einfach auf www.indogerman-filmweek.de vorbei schauen!