Der Juni neigt sich dem Ende zu, dennoch hat der heiße Monat noch einiges zu bieten: Vom 20. bis zum 29. Juni findet in London das Indian Film-Festival statt. Zur Feier des 10-jährigen Bestehens lässt sich die zuständige Bagri-Foundation nicht lumpen und fährt das größte Entertainmentprogramm in der Geschichte des Festivals auf.

Am vergangenen Donnerstag begannen die Festivitäten mit einer Eröffnung auf dem roten Teppich am Picturehouse Central, wo bereits die Filme „Article 15“ und „Photograph“ vorgestellt wurden. Insgesamt ist das Festival dieses Jahr auf Vielfalt ausgerichtet – Filme in zehn verschiedenen Sprache werden gezeigt, darunter sieben Werke von weiblichen Regisseuren. Zudem soll das Augenmerk auf die neue Bewegung der LGBTQ+-Filme gerichtet und vor allem junge talentierte Filmemacher ins Rampenlicht gerückt werden.

Aber nicht nur fiktionale Werke erwarten die Besucher. Das London Indian Film-Festival zeigt ebenso Dokumentationen über außergewöhnliche Einzelschicksale im Bereich Südasien. Manche von ihnen zeigen auch die Vielfalt eines jeweiligen Landes, wie z.B. der Dokumentarfilm „My Home India“. Auch der Wissensdurst der Besucher dürfte im Rahmen organisierter Podiumsdiskussionen gestillt werden, wenn die Regisseure bereitwillig Auskunft über ihre Filme geben.

Wer keine Karten mehr für London bekommt, kann sein Glück bei den Veranstaltungen in Birmingham (21. Juni bis 1. Juli) und Manchester (26. bis 29. Juni) versuchen.