„Indien nutzt den größten Teil seiner Wachstumsmöglichkeit nicht.“ Zu diesem Ergebnis kam kürzlich eine Studie des McKinsey Instituts. Würden Frauen besser eingebunden werden, könnte Indien bis 2025 einen Gewinn von 770 Millionen Dollar einbringen, dass sind mehr als 18 % ihres jetzigen Bruttoinlandsprodukts, rechnete das McKinsey Institut aus.

Derzeit sind nur 25 % der Arbeitskräfte in Indien weiblich. Oft sind nicht die gleichen Voraussetzungen der Privilege und Rechte wie Männer das Hindernis. Aber auch die kulturellen Normen, die die Gleichberechtigung von Mann und Frau nicht unterstützen. Dies hat zur Folge, dass es eine starke Präferenz für männliche Kinder gibt, die das Geschlechterverhältnis auf unnatürliche Weise beeinträchtigt. Frauen sind aber eine wichtige Komponente, auch im Bezug auf die Wirtschaft, weshalb gleiche Arbeitsmöglichkeiten, Zugang zur Dienstleistung, physische Sicherheit und rechtliche und politische Vertretung für Frauen noch verbessert werden müssen.

Allerdings hat sich in Indien in den letzten zehn Jahren im Bezug auf die Verwirklichung der Gleichstellung der Geschlechter in den Bereichen Bildung und Mutterschaftsbetreuung schon einiges getan. Indien ist seinen Nachbarländern Pakistan und Bangladesch im Thema Gleichberechtigung schon weit voraus.