Laut der Studie „Indische Investition in Deutschland: Update 2018“ („Indian Investment in Germany: Update 2018“) von EY, der indo-deutschen Handelskammer und CII (Chartered Insurance Institute) haben 74 indische Unternehmen bereits einen Jahresumsatz von 11 Milliarden Euro erwirtschaftet und fast 233000 Menschen beschäftigt.

„Von den insgesamt mehr als 213 indischen Tochtergesellschaften in Deutschland haben fast 74 indische Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 10 Millionen Euro einen Jahresumsatz von rund 11 Milliarden Euro erwirtschaftet“, heißt es in dem Bericht.

Die dominanten Sektoren Automobil- und Metallverarbeitung, Chemie und Pharmazie sowie professionelle, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen machten fast  95 Prozent des Umsatzes von indischen Unternehmen sowie 89% der Beschäftigen in Deutschland aus.

Die Top 10 der indischen Unternehmen nehmen mehr als 74 Prozent aller Einnahmen von indischen Unternehmen ein und beschäftigen rund 59 Prozent der gesamten Belegschaft dieser Gruppe.

Die wichtigsten Faktoren für das Geschäftsumfeld stellen die gute Infrastruktur, Subventionen für Forschung und Entwicklung sowie hochqualifizierte Arbeitskräfte von indischen Investoren dar. Darüber hinaus sei die Möglichkeit, nach dem Brexit Zugang zum europäischen Markt zu erhalten, ein wichtiger Faktor für indische Investoren.

Aus der Studie tritt auch hervor, dass indische Investoren die Lebensqualität zu preiswerten Preisen sehr positiv bewerteten. Die Qualität unserer Bildung, die von der Regierung finanziell gefördert wird, mache Deutschland zu einem attraktiven Standort für relevante Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Auch die Sicherheitsstandards, für Individuen und Finanzinvestitionen, qualifizieren Deutschland zu einem perfekten Reiseziel für Inder, die Risiken bei der Anlage ihres privaten Vermögens in der Bundesrepublik diversifizieren wollen.