Indien ist ein Land mit unendlicher Vielfalt. Mehr als eine Milliarde Menschen leben hier, Eindrücke und Inspirationen erscheinen grenzenlos. Schon die Beatles erkannten diese Tatsache und meditierten Monate lang in einem Ashram in Rishikesh. Das ein solches Land eine Vielzahl von talentierten Musikern hervorbringt ist deshalb wahrlich keine Überraschung. Wir stellen euch regelmäßig eines dieser Talente vor. Noch nicht ganz so bekannt, aber definitiv hörenswert. Ihr könnt und sollt euch euer eigenes Bild machen. Mit grundlegenden Fragen zu ihrer Musik und der ‚Würdest du lieber‘- Kategorie bringen wir euch die Künstler persönlich näher.

 

Von Jamshedpur in die große weite Welt

Sanaya Adeshir alias Sandunes ist viel unterwegs. Ein Blick auf ihre Tourtermine lässt jeden reisefiebrigen Weltenbummler vor Neid erblassen. Im Mai und Juni noch in New York, Los Angeles, Atlanta und Denver, tritt Sie momentan in ihrem Heimatland Indien auf, auch in Deutschland war Sie schon. Musikalisch sind Sanayas Werke ebenfalls eine Art von Reise. Starke elektronische Einflüsse treffen auf indische Tradition. Meist entwickelt sich dabei eine Melodie hin zu einem komplexem Rhythmus- und Soundgerüst, das zwar auf Loops basiert aber keinesfalls repetitiv wirkt.

Keine Musik für einfachgestrickte Freunde von herkömmlichen, gewöhnlichen Strukturen. Sondern etwas für musikalische Weltenbummler mit Reisefieber auf der Jagd nach neuen Eindrücken in der großen weiten Welt der Klänge.

 

Wo bist du geboren? Haben dein Geburtsort und deine Erziehung deine Musik beeinflusst?

Ich bin in einer kleinen Industriestadt namens Jamshedpur aufgewachsen. Es war eine sehr schöne Kindheit, ich habe viel Sport gemacht und unter freiem Himmel auf Wiesen und Feldern gespielt. Das hat mich als Person auf jeden Fall beeinflusst und ich bin mir sicher, dass man diese Zeit auch irgendwo in meiner Musik hört.

 

Welche Musik hast du als Kind am Liebsten gehört?

Ich habe Jazz geliebt und das auch sehr viel gehört. Das waren die Platten, die ich auf den Plattenspieler meiner Eltern hoch und runter gespielt habe und versucht habe die Songs auswendig zu lernen. Außerdem habe ich noch sehr viel Popmusik gehört und alles was so im Fernsehen lief oder meine Schwester gehört hat.

 

Was war der Grund für dich anzufangen Musik zu machen?

Musik war etwas, das schon immer einfach so aus mir herauskam und mir immensen Spaß gemacht hat. Zunächst habe ich den Songwriting-prozess sehr genossen, das hat sich dann in Richtung Musikproduktion weiterentwickelt und ist schließlich zu dem geworden, was es heute ist.

 

Gab es einen bestimmten Grund, warum du angefangen hast deine eigene Musik zu schreiben?

Ich habe angefangen meine eigene Musik zu schreiben, weil ich den Prozess unglaublich bereichernd empfand. Ich glaube nicht, dass da ein spezieller Grund oder eine Nachricht dahintersteckt. Ob ich Songs auf dem Klavier schreibe oder eher mit Samples und Loops arbeite, es erfüllt mich einfach seit jeher.

 

Wie würdest du deine eigene Musik beschreiben?

Hmm… Meine Musik entwickelt sich eigentlich ständig. Sie ist ein Produkt der Umstände, in denen ich mich befinde und meinen Erfahrungen in der Zeit, in der ich die Musik schreibe. Sie ist ein Ausdruck der Energie, in die ich mich fallen lasse, wenn ich Musik mache. Die Musik ist eine Komponente einer größeren kosmischen Welle? (lacht) Ich bin mir nicht sicher. Ich will einfach nur, dass andere Menschen meine Musik genießen können, dann hat es auch einen Wert für mich.

 

Was war dein bisher bester Auftritt?

Ein Auftritt, den ich nie vergessen werde war meine Show auf dem Fusion Festival in Deutschland. Ich musste mich da wirklich überwinden, weil ich direkt nach einem DJ dran war, der eigentlich nur schnelle uptempo Songs gespielt hat. Im Gegensatz dazu habe ich dann live gespielt und war dementsprechend etwas eingeschüchtert. Aber während dem ganzen Auftritt hat man gespürt, wie das Publikum durch die Musik untereinander und mit mir verbunden war – es war unglaublich.

 

Warst du schon mal in Deutschland?

Ja, wie gesagt habe ich auf dem Fusion Festival gespielt und auch im Kater Holzig in Berlin. Das war im Jahr 2013.

 

Was magst du an Indien am Meisten?

Da gibt es wirklich vieles. Das Gefühl von Freiheit und Offenheit, das die Menschen in meiner Stadt Tag für Tag zeigen, die Art und Weise wie Traditionen wertgeschätzt werden, die Tatsache, dass Indien unglaublich facettenreich ist und man leicht rumkommt. Aber am aller liebsten mag ich das Essen.

 

Was magst du an Indien am Wenigsten?

Die krassen Einkommensunterschiede und die Ungleichheit, die durch verschiedene Faktoren sichtbar wird, wie beispielsweise nicht vorhandene Infrastruktur oder schlechte Stadtplanung.

 

Wenn es eine Sache gibt, die Menschen über dich wissen sollen, was wäre das?

Ich bin mir nicht sicher ob ich überhaupt möchte, dass die Menschen etwas über mich wissen. Aber wenn sie mich zwingen würden, dann würde ich ihnen meinen Geburtstag sagen.

 

Würdest du lieber…?

 

Würdest du lieber fliegen können oder unsichtbar sein?

Ohne Zweifel: ich würde lieber fliegen können.

 

Würdest du lieber frieren oder schwitzen?

Da es mir immer kalt ist, will ich lieber schwitzen.

 

Würdest du lieber in der Lotterie gewinnen oder doppelt so lange leben?

Ich will lieber in der Lotterie gewinnen.

 

Würdest du lieber sowohl deinen schönsten Traum als auch deinen schlimmsten Alptraum oder lieber niemals einen deiner Träume erleben?

Ich hätte lieber, dass beides wahr wird. Aber zur gleichen Zeit. (Dadurch gleichen sich ja die Träume gegenseitig aus, oder?

 

Würdest du lieber gegen alle Power Rangers kämpfen oder gegen Optimus Prime?

Ich würde lieber ein Power Ranger werden und dann Optimus Prime bekämpfen.

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