Der Rapper aus Stuttgart mit indischen Wurzeln startet gerade in Deutschland und Indien durch. Wir haben mit ihm über seine Anfänge, seine neuen Songs und seine Zukunftspläne gesprochen.

India! Portal: Hallo Mans K, danke, dass du dir die Zeit genommen hast. Kommen wir gleich zur ersten Frage: Was hat dich zum Rappen inspiriert?

Mans K: Ich mache das schon ziemlich lange, seit 2003 um genau zu sein. Ich habe mit meinem Cousin angefangen und hauptsächlich gesungen. Hin und wieder habe ich auch gerappt und bin mittlerweile Solo unterwegs.

India!: Gab es da einen musikalischen Wendepunkt, von dem an du nur noch gerappt hast?

M.K.: Ich habe am Anfang auf Indisch gerappt, das hat meinen Freunden gut gefallen. Mit der Zeit habe ich mich dann nur noch darauf konzentriert und bin eigentlich komplett im Hip Hop geblieben. Ich habe dadurch auch genug Zeit mich dem Rap zu widmen, der mir immer mehr Spaß macht. Mittlerweile ist Hip Hop in der Gesellschaft auch sehr weit vorangekommen.

India!: Gibt es bestimmte Themen, die du in deinen Texten behandelst?

M.K.: Es gibt keine speziellen Themen, über die ich rappe. Zwar habe ich ein paar Sachen, die direkt aus meinem Leben und meinen Erfahrungen kommen, aber hauptsächlich geht es darum, das Leben zu leben, um Spaß, Freude und so weiter, ich lasse die Ideen einfach auf mich zukommen.

India!: Hast du eine Crew, mit der du deine Songs produzierst?

M.K.: Ja klar, ich arbeite mit Jamusic zusammen, einem Produzenten aus Stuttgart, mit dem ich schon länger arbeite. Außerdem habe ich auch schon mit Produzenten aus England und Indien zusammengearbeitet. Jetzt produziere ich allerdings nur noch mit deutschen Producern, da ich auch etwas anderes machen möchte, als den typischen Hip-Hop der in den Clubs läuft. Dabei hilft natürlich auch die langjährige Erfahrung meines Produzenten.

India!: Deine neue Single heißt „Sardarna“. Kannst du ein bisschen was darüber erzählen?

M.K.: Ja, meine Single ist am 14. Dezember in Indien rausgekommen. Ich habe ein Feature mit einem englischen Künstler gemacht und es ist meine erste Produktion unter dem Namen Mans K. Das Video ist auch schon fertig und ich habe jetzt ein paar Gespräche mit Plattenfirmen in Indien.

India!: Wie promotest du das Ganze?

M.K.: Ich bin jetzt eine Woche in Indien und versuche meine Single bestmöglich zu platzieren. Natürlich werde ich auch über die Kanäle in Deutschland meine Single verbreiten. Das Problem ist allerdings, dass viele Leute hier meine Texte auf indisch nicht verstehen können.

India!: Ja, die Community hier ist nicht so groß wie beispielsweise in Großbritannien.

M.K.: Genau, deshalb strebe ich jetzt vermehrt deutschsprachige, bzw. zweisprachige Produktionen an, mit denen ich ein noch größeres Publikum erreichen kann.

India!: Du lebst hier in einer wichtigen Stadt des deutschen Hip-Hop, Stuttgart.

M.K.: Ja das Stimmt. Ich habe hier auch schon einigen Leuten aus der Szene meine Texte gegeben und ein positives Feedback bekommen. Ich bin momentan an ein paar neuen Produktionen dran und experimentiere immer wieder mit neuen Sounds. Ich bin zuversichtlich, dass da was tolles bei rauskommen wird.

India!: Machst du für deine beiden Singles „Sardarna“ und „Baby Mama“ auch hier in Deutschland und Europa eine Promotion-Tour?

M.K.: Ich werde jetzt erst einmal in Indien promoten, ein gewisser Bekanntheitsgrad ist immer wichtig. Man wird dann auch sehen, wie sich das alles entwickelt, wie die Leute auf die ersten Singles, die ich auf Deutsch rausbringe reagieren werden. Anfragen habe ich hier schon bekommen, im April habe ich einen Auftritt in Frankfurt.

India!: Das heißt, du trittst vermutlich auch bald auf Festivals auf?

M.K.: Ja, man wird sehen, was sich so ergibt. Mittlerweile ist ja das Internet zu einem wichtigen Faktor geworden. So ist es immer bedeutender geworden, wie viele Views und Likes man beispielsweise auf Youtube bekommt. Demnach hat man auch bessere Chancen Anfragen für Liveauftritte zu bekommen.

India!: Vielen Dank Mans K für das Interview und viel Erfolg für die Zukunft.

Hört hier in die neue Single „Sardarni“ rein: