Ich denke jeder Film, ob nun mit großem oder kleinem Budget, mit Stars oder ohne, braucht am Ende vor allem eine starke Idee und eine starke Geschichte„, das sind die Worte der Regisseurin Zoya Akhtar nachdem ihr Film „Gully Boy“ (2019) nun für den 92. Academy Award nominiert wurde.

Endlich ist es offiziell: „Gully Boy“ ist Indiens erste Hoffnung auf einen begehrten Oscar in der Kategorie „Best International Feature Film“.
Erst kürzlich löste der Produzent Farhan Akhrar auf Twitter eine große Welle der Euphorie aus, indem er bekannt gab: „Gully Boy ist Indiens offizielle Eintrittskarte zu den 92. Oscar Awards“

„Gully Boy“, der als Coming-of-age Film im Februar diesen Jahres erstmals bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin gezeigt wurde, erzählt die Geschichte eines perspektivlosen Jungen aus Mumbai, der unbedingt als Rapper berühmt werden möchte. In den Hauptrollen zu sehen sind unteranderem Bollywood-Liebling Ranveer Singh and Alia Bhatt. Inspiriert vom Leben der Straßenrappern Divine und Naezy spielte der Film bisher bereits sagenhafte 37 Millionen US Dollar ein.

Vor allem die Authentizität der Geschichte und die gute Zusammenarbeit des Teams hätten zum Erfolg des Films beigetragen, so die Regisseurin Zoya Akhtar. Mit dem US Rapper Nas als ausführendem Produzent sei außerdem viel Wert darauf gelegt worden, die Geschicht des Raps und die Musik richtig in den Vordergrund zu setzten.

Auch Aparna Sen – Mitglied des Jury Commitees der 92. Acedemy Awards – konnte sich mit ihrer Begeisterungfür das indische Drama schwer zurück halten: „Die Energie, die wir beim Schauen des Films spürten, empfanden wir als äußerst ansteckend und sind davon überzeugt, dass er auch das Publikum der Oscars von sich überzeugen kann.

Obwohl die Freude über die Nominierung zum jetztigen Zeit definitiv überwiegt, bleibt abzuwarten, ob der Film am 09. Februar 2020 bei den Academy Awards tatsächlich ein kleines goldenes Männchen mit nach Hause nehmen darf. Unsere Daumen sind definitiv gedrückt!