Karimnagar ist die am schnellsten wachsende Stadt Telanganas. Doch nicht nur das: Die Stadt arbeitet im Rahmen des Projekts „Karimnagar Smart City“ zudem hart daran, ihre CO2-Bilanz zu minimieren.

Gebäudebesitzer sind deshalb verpflichtet, Solaranlagen auf ihren Dächern zu installieren, wenn die Baugrundfläche mehr als 250 Quadratmeter beträgt. Das soll vorerst nur für neue Bauten gelten. Aber auch Besitzer älterer Gebäude sollen durch einen Zuschuss von der Stadtverwaltung ermutigt werden, Solarsysteme auf ihren Dächern zu installieren. Die Stadt übernimmt nämlich 30% der Kosten der Anlagenmontage.

Laut Behörden ist Karimnagar die erste Stadt, die es zur Pflicht macht, an der Gewinnung von Solarstrom mitzuwirken.

Vorteile – nicht nur für die Stadt

Durch die Bürgerbeteiligung an der Gewinnung erneuerbarer Energien will die Stadt ihrem Ziel näherkommen, 10% ihres Energiebedarfs mit Sonnenenergie zu decken. Damit sollen Emissionen aus fossilen Brennstoffen verringert werden. Außerdem hat das Vorhaben auch für die Einwohner einen großen Vorteil. Immobilienbesitzer können mit den Solarpanels sogar Geld verdienen, indem sie überschüssigen Solarstrom an Energieversorger weiterverkaufen. Schon 43 Einwohner machen von dieser Option Gebrauch.

Um die Stromrechnung der Stadt weiter zu senken, will die Regierung weitere 77 Gebäude wie Regierungsbüros, Schulen und staatliche Einrichtungen mit Solaranlagen versehen.

 

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