Vinyasa Yoga verstehen wir als Verbindung zwischen östlicher Spiritualität und westlichem Lebensstil. Es ist mittlerweile sehr beliebt, nach einem stressigen Arbeitstag die Yogamatte mit zu nehmen und eine Kursstunde Yoga zu besuchen. Doch was zeichnet Vinyasa Yoga aus? Übersetzt werden kann es mit: „Bewegung in Verbindung mit Atmung“.

Und genau das ist es auch. Es geht darum, eine Verbindung zu schaffen zwischen der ausgeführten Bewegung und der Atmung. Dabei sollen Körper und Geist vollkommen fokussiert werden. Die Bewegung wird wahrgenommen und dem Atemrhythmus angepasst. Körper, Geist und Seele werden zu einer Einheit. Dies geschieht durch spirituelle Elemente wie etwa intensive Atemübungen, Mantren oder Chanting. Diese Elemente sorgen für einen Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung, aber auch Kraft und Flexibilität. Es soll zu einer Art „Flow“ führen.

Wie fühlt sich jemand nach regelmäßigen Vinyasa Yoga? Die Körperwahrnehmung steigert sich, Muskeln werden aufgebaut und emotionale Blockaden verringert. Außerdem wird durch die Fokussierung die Konzentration gestärkt und meditative Fokus lässt den Alltagsstress vergessen.

Diese Yoga Form ist natürlich flexibel. Je nachdem wie körperlich fit man sich fühlt, kann man das Niveau anheben oder aber leichtere Bewegungsabläufe machen. Es gibt dennoch vorgegebene Asanas, die eingehalten werden müssen. Asanas sind ruhende Körperhaltungen im Yoga.

Als Beispiel wäre zu nennen der herab schauende Hund. Diese Haltungen sollen mit höchstem Bewusstsein eingenommen werden, sodass der Körper intensiv gespürt wird. Die dynamische Abfolge von mehreren Ansanas macht Vinyasa Yoga zwar anstrengend, auf die Dauer aber auch entspannend.

Wer bereits Grunderfahrungen im Yoga gesammelt hat, sollte keine Probleme haben, Vinyasa Yoga ausprobieren zu können.

Einen guten ersten Einblick in Vinyasa Yoga erhaltet ihr in diesem Youtube Video, in dem alle typischen Asanas gezeigt werden.