Manuela Bastians Film „Where to, Miss? – Eine Frau kämpft für ihren Traum“ erzählt die Geschichte der jungen Inderin Devki, die sich gegen Traditionen und gesellschaftliche Gegebenheiten auflehnt. Ihr Leben wird durch die für Frauen in Indien meist immer noch obligatorischen Lebensphasen gezeigt: sie ist Tochter, Ehefrau und Mutter. In dieser Welt, in der die Rolle der Frau allein über ihr Verhältnis zu Männern definiert wird, will Devki etwas für sich und für andere Frauen tun: sie will Taxifahrerin bei der Initiative „Women on Wheels“ werden und andere Frauen sicher nach Hause bringen, damit sie nicht mehr auf männliche Begleitung angewiesen sind. Diese Pläne gefallen jedoch Ihrer Familie und Ihrem Ehemann überhaupt nicht.

Die Dokumentation war in den letzen zwei Jahren ein Dauergast bei Filmfestivals in ganz Europa und hat unter anderem den Dokumentarfilmpreis auf den Hofer Filmtagen 2015 und den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis 2016 gewonnen. Auch von der Presse wurde sie hochgelobt: „Manuela Bastian und ihr Team wollten von einer indischen Frau erzählen, die emanzipiert lebt, und erzählten schließlich von einer ganzen Gesellschaft, die es beinahe unmöglich macht, sich aus den traditionellen Zwängen zu befreien… Toller, spannungsreicher Film“ schreibt kino-zeit.de. Und die Süddeutsche Zeitung urteilt: „Rundum ein Ausnahmewerk… spannend wie ein Spielfilm.“

Ein weiteres Argument für den Film ist der Soundtrack des deutschen Folktronica-Duos Milky Chance, deren Titelsong „Where to, Miss?“ das gleiche Ohrwurm-Potential besitzt wie ihre Hitsingle „Stolen Dance“, die sie 2012 an die Spitze der deutschen Charts katapultierte und sie auch weltweit berühmt machte.  Für „Where to, Miss?“ verbindet das Folktronica-Duo ihren unverkennbaren Sound aus elektronischen Beats und Akustik-Rock mit subtilen indischen Klängen. Der Titelsong „Where to, Miss?“ kommentiert musikalisch mit seiner leisen Melancholie und dem voranpreschenden, pulsierenden Rhythmus den Schwebezustand der Protagonistin zwischen Resignation und Aufbruch.

Wer den Film im Kino sehen will, hat nur eine Handvoll Gelegenheiten: so wird er etwa am 8.2. bei der Langen Nacht des Menschenrechts-Films in München gezeigt, am 7.3. bei der Langen Nacht des Menschenrechts-Films in Frankfurt, am 8.3. beim Internationalen Frauentag, am 7.4. bei der Langen Nacht des Menschenrechts-Films in Zürich und am 24.6. bei der Langen Nacht des Menschenrechts-Films in Wien. Für die vollständige Liste der Kinotermine folgt bitte diesem Link: http://www.wheretomiss.wfilm.de/where-to-miss/kinotermine/.