Der Start-up Boom in Indien hat alle überrascht, in den letzten 5 Jahren explodierte der Start-up Markt von 501 auf 4,500 in Indien. Die Start-up Gründer Indiens sind außerdem zu 72% jünger als 35 Jahre und dadurch ist Indien die jüngste Start-up Nation der Welt.

Jedoch wurde die Gründung eines Start-ups bis jetzt erheblich durch Faktoren wie, schlechte Infrastruktur, strenge undurchsichtige Regierungsbestimmungen usw., erheblich erschwert. Gründe dafür das viele indische Unternehmer sich für die Gründung ihrer Start-ups auf andere Länder konzentriert haben. Da entgegenwirken will nun der Premierminister Narendra Modi. Er hat nach unzähligen Gesprächen mit den Vorständen, Bankiers, Top Regierungsleuten und indischen „Unicorns“ (dt. Ausdruck für Start-ups mit geschätztem Wert von mehr als eine Milliarde Dollar) aus dem Silicon Valley auf eine neue Strategie, für das Start-up Business hingewiesen.

Die neue Initiative „Start-up India“, die erste ihrer Art, soll das zukünftige Geschäftsleben der Start-up Gründer intensive verändern. Die Regierung will die Start-up Branche mit einer Summe von ca. 1 Billionen Rupee für die nächsten 4 Jahre unterstützen, außerdem steuerfrei, ohne Berufsaufsichtskontrollen und durch schnelle und einfache Patentgenehmigungen. Dies soll der Branche weiteren Auftrieb verleihen. Auch die neue App, welche ins Leben gerufen wurde, soll es möglich machen, dass man sich als Start-up innerhalb nur eines Tages registrieren kann. Bis jetzt hat dies für eine Firma bis zu 30 Tag gedauert. Die Start-up Branche soll genauso wie die die It-Branche in Zukunft ein Aushängeschild des Landes werden.

Geschäftsleute des Silicon Valleys warnen Indien jedoch, dass sie nichts überstürzten sollen und sich Zeit nehmen sollen, Ideen auszuarbeiten und nicht zu überstürzt zu investieren. Kritiker sehen ansonsten eine neue „Dotcom“ – (dt. Firmen die hauptsächlich Internetdienstleistungen anbieten) Pleite auf sich zu kommen. Indien lässt sich dadurch jedoch nicht verunsichern. Arun Jaitely, Finanzminister, gab bekannt, dass sich Indien um keine negativen Auswirkungen Sorgen machen sollte, das Motto „the survival of the fittest“ wird auch hier triumphieren und Indien fühlt sich momentan sehr selbstbewusst und sicher das ihre Start-up Initiative Erfolg haben wird.

Das wichtigste wird es erstmal sein, dass Indien ein gutes Wirtschaftsnetz für Start-ups aufbaut, wie z.B die Gründung eines Startups zu erleichtern, die Kosten einer Gründung zu senken, ununterbrochene Elektrizität bereitzustellen, Mobil und Internetnetze zu verbessern, viele Gesetzte zu verabschieden und eine einfache Ausstiegsstrategie bereitzustellen. Nur so wird es Indien möglich sein nachhaltig kreative neue Unternehmer zu unterstützen und abzusichern.

Wird der Plan Indiens aufgehen und junge kreative Unternehmer in Indien halten können oder werden die Bemühungen umsonst sein? Die Zeit wird es zeigen.