Für Gauri Shindes neuen Blockbuster Dear Zindagi hagelt es Negativschlagzeilen. Der Film steht im Verdacht, die kanadische Fernsehserie Being Erica plagiiert zu haben.

Gegenüber der Times of India sagte die Regisseurin und Drehbuchautorin, dass ihr Film kein Plagiat sei, sondern auf persönlichen Erfahrungen beruhe. „Dear Zindagi ist ein sehr persönlicher Film. Die Ideen dafür stammen ausschließlich aus meinem eigenen Leben. Es gibt Millionen von Filmen und Serien mit Therapeuten, ebenso wie mit Ärzten. Nur weil in einem Film ein Arzt vorkommt, heißt das nicht, dass die Idee aus einem anderen Film mit einem Arzt gestohlen ist.“

Gauri Shinde machte auch deutlich, was sie von den vielen Stimmen hält, die sie des Plagiats beschuldigen. „Ich bin sehr beunruhigt über die verantwortungslosen Kommentare von Leuten, die keine Ahnung haben, worüber sie reden. Ich habe diese Serie, über die sie sprechen, nicht gesehen und kann deshalb nichts dazu sagen. In der heutigen Welt, in der jeder alles sieht, bin ich nicht so dumm, zu glauben, dass ich mit absichtlichem Plagiieren davonkommen würde, und ich bin auch nicht so taktlos, dass ich von irgendjemandem, der so ein sensibles und wichtiges Thema behandelt hat, Inhalte übernehmen würde, ohne es anzugeben.“

Dharma Productions, die Produktionsfirma von Dear Zindagi, hat bereits von den Machern von Being Erica einen rechlichen Hinweis wegen Urheberrechtsverletzung erhalten.

In der kanadischen Fernsehserie trifft die Protagonistin Erica – ähnlich wie Kaira in Dear Zindagi – auf einen Therapeuten, der ihr hilft, aus ihrer Vergangenheit zu lernen und mithilfe dieses Wissens ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Viel weiter scheinen die Gemeinsamkeiten auf den ersten Blick jedoch nicht zu reichen.