Der im Mai 2016 bei den Filmfestspielen in Cannes erstmals vorgeführte Film „Sarbjit“ von Regisseur Omung Kumar mit Randeep Hooda und Aishwarya Rai Bachchan in den Hauptrollen, hat sich vor einigen Tagen für die am 26.Februar stattfindende 89.Oscarverleihung der Academy of Motion Picture Arts and Sciences qualifiziert.

Das herzzerreißende Biopic „Sarabjit“ beruht auf der Lebensgeschichte des indischen Bauern Sarabjit Singh, der im Jahr 1990 in betrunkenem Zustand versehentlich die Grenze nach Pakistan überschreitet, woraufhin er als mutmaßlicher indischer Spion festgenommen wird. All seine Unschuldsbeteuerungen werden ignoriert und Sarabjit muss monatelange Folter über sich ergehen lassen. Bei dem Versucht die pakistanischen Behörden zu besänftigen, bekennt er sich fatalerweise zum Terrorismus und wird augenblicklich zum Tode verurteilt. Unter den Augen der wohlwollenden indischen, sowie der ablehnenden pakistanischen Öffentlichkeit, startet Sarabjits Familie einen erbitterten Kampf für seine Freilassung.

Um es auf die Liste der zu nominierenden Filme der Oscars zu schaffen, muss der entsprechende Film über mindestens 40 Minuten Laufzeit verfügen und zwischen dem 1.Januar und dem 31.Dezember an mindestens sieben aufeinanderfolgenden Tagen in einem Kino in Los Angeles County gelaufen sein. Da „Sarabjit“ alle Kriterien erfüllt, kann er sich auf eine Nominierung in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ freuen.