Anish Kapoor feierte am gestrigen Dienstag, dem 12. März, seinen Geburtstag. Der nun 65-jährige, indisch-britische Bildhauer gehört zu einem der weltweit angesehensten Künstlern der Gegenwart.

Kapoors Leben

In Mumbai wuchs Kapoor als Sohn eines Hindu und einer jüdischen Mutter auf. Anschließend lebte er einige Zeit in Israel, bevor er nach London ging. Dort absolvierte er erfolgreich sein Kunststudium, wobei er zum renommiertesten Künstler des Landes und später auch der Welt aufstieg. Innerhalb dieser Zeit, gewann er diverse Kunst-Preise. Schließlich schlug man ihn 2013 für seine Arbeiten zum Ritter.

 

Was seine Kunst ausmacht

Kapoors Arbeiten zeichnen sich durch eine Verwebung von spirituellen Traditionen seiner indischen Heimat und der westlichen Kunst aus. Indem er in seinen Werken mit starken, kontrastreichen Farben spielt, verweist er damit auf die indische Farbenpracht, die seine Kindheit geprägt haben.

 

Seine Werke

„Descent into Limbo“

Mit seinem neuesten Werk, „Descent into Limbo“, holte er sich diverse Schlagzeilen ein. Hierbei handelt es sich um eine Installation, die er in Portugal ausstellte. Dabei erschuf Kapoor ein 2 Meter tiefes Loch, das von vielen Besuchern als auf den Boden gemalter Kreis verstanden wurde. So betrat ein Besucher den vermeintlich bemalten Boden und fiel in das Loch. Kapoor zeigte sich bestürzt. Mit seinem Werk will er vor allem die Besucher vor den überall lauernden Illusionen warnen.

Als einziger Künstler weltweit, darf er das für „Descent into Limbo“ verwendete schwarz – Vantablack – nutzen.  Vantablack gilt als das „schwärzeste Schwarz der Welt“ und wird hauptsächlich für die Raumfahrt und das Militärwesen verwendet.

„Cloud Gate“ 

Sein zweites, bekanntes Werk, nennt sich „Cloud Gate“. Viele nennen die Skulptur wegen ihrer bohnenartigen Form auch The Bean. Mit ihren aus 168 zusammengeschweißten und hochpolierten Edelstahlplatten, ist sie ein beliebtes Ziel für Besucher, die gerne verzerrte Bilder von sich schießen. Die spiegelähnliche Oberfläche soll dabei die Skyline von Chicago reflektieren.

 

 

 

Wir wünschen ihm nachträglich Alles Gute und sind auf weitere Werke gespannt!

 

 

 

 

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